2019 – Dialektik der Anerkennung

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Das Jahr 2019 steht bei EULENGASSE im Zeichen von Anerkennung im Kunstkontext. Anerkennung ist zu verstehen als eine wertschätzende Wahrnehmung und Haltung der Person an sich sowie auch als eine ökonomische Anerkennung von Kunstschaffenden, ihrer diversen Arbeitsleistungen und Werte. Dabei thematisieren wir neben den wechselseitigen Beziehungen der Protagonisten des Kunstbetriebes untereinander auch das Verhältnis zwischen… Read more »

Die Story von den Unterkleidern

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Um Frankfurt und Offenbach künstlerisch zusammen zu führen, musste ein Umweg über Brasilien genommen werden. Es war eine Gruppenausstellung 2007 in Olinda, SEM PALAVRAS · OHNE WORTE – Zeitgenössische Kunst aus Deutschland im Dialog: Brasilien, die den Anstoß zur Zusammenarbeit von EULENGASSE und dem Bund Offenbacher Künstler BOK gab. Es entwickelte sich, geprägt von künstlerischem… Read more »

Erkundung unbekannter Territorien

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Die Präsentation der Arbeiten von Barbara Greul-Aschanta und Jörg Eibelshäuser, die ERKUNDUNG UNBEKANNTER TERRITORIEN, steht im Kontext des diesjährigen Ausstellungsthemas OMNIBUS. In einer Schrift zu dem Jahresthema heißt es: „Die Kunst wird während dieser »Fahrt« im Omnibus, einem Fortbewegungsmittel FÜR ALLE, vom Passagier im »Vorüberfahren« wahrgenommen.“ Zugleich mag dieser Omnibus auch das Transportmittel gewesen sein,… Read more »

Habitat

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Wenn im Rahmen einer Kunstausstellung, eines Symposiums zu zeitgenössischer Bildhauerei das Motto oder Leitthema »Habitat« gewählt wird, dann kann eine Einführung in die Begriffs- und Theoriewelt der zeitgenössischen Architekturtheorie für den interessierten Betrachter eine willkommene Hilfestellung zum Verständnis sein. Und tatsächlich sind von dem deutschen Kulturwissenschaftler und Philosophen Peter Sloterdijk in den vergangenen fünfzehn Jahren… Read more »

Künstlerin in Offenbach

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Ein TV-Feature Offenbach – ungeliebte, kleine Schwester der Bankenstadt Frankfurt, gelegen inmitten des Rhein-Main-Gebietes im Herzen Deutschlands… Für ihre Idylle und Schönheit ist sie nicht gerade bekannt, die Kleinstadt am Main. Allzu deutlich haben die Zerstörungen des 2. Weltkrieges und der Modernisierungswahn des Wirtschaftswunders ihre Spuren hinterlassen und dieser Stadt einige schwere Bausünden beschert; doch… Read more »

Lieber im Wirbel leiden als im Stehen schlafen

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Ich fuhr mit dem Taxi zu Kampnagel. Ab vierzehn Uhr fand dort der Bühnenaufbau für die PeKaEs, um sechzehn Uhr die technische Probe statt. Um zwanzig Uhr begann die Show. Als Jury hatte ich diesmal lauter Promis: den Kölner Zuhälter Bert Wollersheim, die berühmteste Ex-Hure Deutschlands Domenica und den poetisch-subversiven Rapper der Combo Puppetmastaz Maxwell… Read more »

blue monochrome

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Eine frühe Mittagssonne brannte uns entgegen. Abgemagerte Wolkenfetzen trieben über den Himmel, ausgedörrt vom gleißend weißen Licht dieses Sommertages. Flirrend stand die heiße Luft über der sanften Hügellandschaft, durch die sich die Autobahn wie ein zäher Fluss aus Asphalt hindurchzog. Mein Fuß lag wie Blei auf dem Gaspedal des weißen Mercedes, mit dem wir Richtung Süden donnerten – in unseren sechsten gemeinsamen Urlaub.

Architekten- und Künstlerportraits São Paulo, Brasilien

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In der pulsierenden Metropole São Paulo porträtierte die Münchner Fotografin Andrea Altemüller 2012 drei der bedeutendesten Architekten Brasiliens: Paulo Mendes da Rocha, Isay Weinfeld und Ruy Ohtake. Außerdem besuchte sie einige zeitgenössische Künstler in ihren Ateliers, wobei Bilder entstanden, die die Persönlichkeit und Werke der Künstler wiederspiegeln. Die Künstler sind Arnaldo Battaglini, Helena Carvalhosa, Margot Delgado, James Kudo und Maria Villares. Die sieben Fragen, die jedem der Architekten und Künstlern gestellt wurden, sind Teil des Projekts.